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Sozialverträgliche Instrumente einer präventiven Arbeitsmarktpolitik

erschienen in: Handbuch der Aus- und Weiterbildung 3/2011

Die Wirtschaft ist einem permanenten Wandel unterworfen und ganz gleich, in welcher wirtschaftlichen Lage sich die Märkte befinden – ob in Hochkonjunktur oder Wirtschaftskrise –, die Unternehmen werden sich darauf einstellen müssen. Begleitet werden diese Anpassungsprozesse von personeller Umstrukturierung, häufig in Form des Personalabbaus. Zwar sind die Einschnitte in der Personalstruktur während wirtschaftlicher Flauten oder Krisenzeiten stärker, doch sind sie auch in Phasen der Erholung und selbst im Wirtschaftsboom weiter vorhanden. Konsolidierung oder Verlagerung von Standorten führen immer wieder unabhängig von der konjunkturellen Lage zur Personalfluktuation. Insofern kann durchaus von unternehmerischem Alltag gesprochen werden, der gleichwohl für alle Beteiligten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – eine Vielzahl von Herausforderungen bereithält. Den Unternehmen stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung, um die eigene Personaldecke an die wirtschaftliche Situation anzupassen. Regelmäßig kommen dabei Abwicklungsverfahren mit finanziellem Nachteilsausgleich (Abfindung) zum Zug. Diese konservativen Modelle sind für eine progressive Arbeitsmarktpolitik in vielerlei Hinsicht problematisch.

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